Vom traditionellen Handwerk zur modernen Einrichtungslösung
Die Firma Oberhaizinger wurde 1905 gegründet. Ursprünglich war das Unternehmen eine klassische Schreinerei mit einem, für damalige Verhältnisse, breitem Leistungsspektrum. Seit fünf Jahren befindet sich der in vierter Generation geführte Betrieb in Julbach und beschäftigt rund 250 Mitarbeitende, verteilt auf mehrere Einzelfirmen, die unter der Oberhaizinger Holding zusammengeführt sind. Das Unternehmen hat sich inzwischen auf Büro- und Shop-Einrichtungen spezialisiert - mit einem besonderen Fokus auf die Ausstattung von Autohäusern.
«Meine Ausbildung begann in einer kleinen Schreinerei, gemeinsam mit Stefan Oberhaizinger, der heute in der Geschäftsleitung ist», erinnert sich Betriebsleiter Günther Wiedl. «Wir lernten uns während der Ausbildung kennen und absolvierten später gemeinsam den Meisterkurs.» Seit 2006 ist Günther Teil des Unternehmens. Gestartet in der Werkstatt, hat er sich bis zum heutigen Betriebsleiter hochgearbeitet.
«Ich arbeite gerne mit Lamello zusammen. Lamello ist ziel- und kundenorientiert und versucht, Lösungen zu finden.»
Günther Wiedl, Betriebsleiter
Von der Original Holzlamelle zu neuen Lösungen
Lamello ist seit Langem ein fester Begriff im Schreinerhandwerk - insbesondere durch die Original Holzlamelle, die sich als Standard etabliert hat. Im Laufe der Jahre wurde das Sortiment kontinuierlich erweitert. Viele der heute eingesetzten Produkte wurden von der Schreinerei auf Fachmessen entdeckt und erfolgreich in den Arbeitsalltag integriert.
Effizienz durch Innovation: Cabineo 8 M6 im Einsatz
Mit dem Neubau vor fünf Jahren investierte das Unternehmen in neue Maschinen und entschied sich für eine Nestingmaschine. Dabei suchte man nach einer Lösung, um klassische CNC-Verbinder zu integrieren. Dort kam das Lamello-Bohrsystem mit dem Cabineo 8 M6 Verbinder von Lamello ins Spiel. «Dank dem Cabineo 8 M6 können wir die Fläche direkt bearbeiten, ohne stirnseitig arbeiten zu müssen», so Günther. Mit der Homag-Maschine DRILLTEQ V-500 lässt sich der Verbinder nun effizient in die Möbelstücke einfräsen.
«Die entscheidenden Vorteile der Cabineo-Verbinder liegen in der Flächenbearbeitung: Sie ermöglichen eine zeitsparende Verarbeitung, da zusätzliche Arbeitsschritte an der Maschine entfallen», erklärt Günther. «Zudem lassen sich Möbel einfach verschrauben, wodurch der aufwendige Verleimungs- und Trocknungsprozess in der Korpuspresse vermieden wird.» Jährlich verarbeitet das Unternehmen rund 30'000-35'000 Cabineo 8 M6 Verbinder, überwiegend in Schwarz. Manche Kunden wie Porsche oder Audi wünschen, dass die Verbinder nicht sichtbar sind - eine Herausforderung, die das Team durch eine möglichst unauffällige Platzierung meistert.
Die Hauptanwendung des Cabineo 8 M6 liegt im Korpusbau. «Den Verbinder setzen wir aber auch bei anderen Produkten ein, etwa bei Passleisten und konstruktiven Teilen wie Unterkonstruktionen - eigentlich überall, wo er passt», erzählt Günther. Je nach Möbelart kommen zusätzlich der P-System-Verbinder Clamex P sowie die Original-Holzlamelle des Lamello-Systems zum Einsatz. «Vielseitig einsetzbar - vom Korpusbau bis zur Unterkonstruktion», so Günther.
Optimierte Abläufe für kürzere Durchlaufzeiten
Die Firma Oberhaizinger ist bereits in der frühen Bauphase involviert: «Vom ersten Kundenkontakt bis zur Montage der Möbel vergehen oft ein bis zwei Jahre. Zwischen Bestellung und Fertigung beträgt die Zeit in der Regel rund 12 Wochen, die Montage im Autohaus erfolgt innerhalb von zwei bis drei Wochen», erklärt Günther.
In der Produktion setzen sie auf kleine Fertigungslose, um Bauteile besser zu sortieren und den Zusammenbau im Bankraum zu erleichtern. Das sorgt für mehr Übersichtlichkeit für die Mitarbeitenden und verkürzt die Durchlaufzeit.
Mit klar strukturierten Prozessen und effizienten Lösungen stellt die Firma Oberhaizinger sicher, dass Qualität und Termintreue vom ersten Kontakt bis zur Montage gewährleistet sind.
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